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Carol Robinson verfolgt eine zweifache Karriere als Komponistin und Klarinettistin. Ihre jüngsten Tonträger umfassen sowohl Kammer Musik und Jazz als auch Aufzeichnungen der Musik von Luigi Nono, Giacinto Scelsi, Morton Feldman, Phil Niblock und Luciano Berio. Sie produziert gemeinsam mit Armand Amar eine CD mit Musik für Doudouk ein. Als vom Theater regelmäßig herangezogene Interpretin spielte sie insbesondere mit Georges Aperghis (Enumérations – Atem, Paris); der Grupo Accion Instrumentale (Hystérie – Theater am Turm, Frankfurt und l’Empire de Dadi – Palais de Chaillot, Paris); Joëlle Léandre (Silences – Théâtre de la Bastille, Paris); Lambert Wilson (Les Caprices de Marianne – Théâtre des Bouffes du Nord, Paris); Stanislas Nordey (Un Etrange Voyage – Théâtre de la Ville, Paris). Parallel zu ihrer Laufbahn als Interpretin entwickelt sie eine persönliche Welt über Kreationen im Bereich des Musiktheaters. Die Komposition nimmt eine nach und nach beherrschende Rolle in ihrer künstlerischen Schöpfung ein, um auf immer anspruchsvollere Anforderungen hinsichtlich des künstlerischen Ausdrucks eingehen zu können. Sie schreibt Werke für kleine Formationen und erhält rasch Aufträge für umfangreichere Werke. Ihre Instrumentalwerke werden im Konzert aufgeführt und vom Hessischen Rundfunk sowie vom Saarländischen Rundfunk in Deutschland, dem litauischen Staatsrundfunk und Radio France aufgezeichnet. Ihre lange Einbeziehung in das lebendige Schauspiel bedingte ihre durchweg natürliche Neigung zur Schaffung von Originalmusik für choreographische Kreationen. Ihr für die Compagnie Nadège MacLeay geschriebenes Stück " Le Carreau " erhielt einen staatlichen Auftrag. Sie arbeitet derzeit mit Susan Buirge, Young Ho Nam, François Verret. Sie ist in den Vereinigten Staaten geboren und lebt seit Jahre in Paris. |
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