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Carol Robinson verfolgt eine zweifache Karriere als Komponistin und Klarinettistin.
Sie fühlt sich im klassischen Repertoire genauso wohl wie in der Experimentalmusik, wobei ihre vielseitigen künstlerischen Qualitäten als Klarinettistin sie dazu bewegen, in großen Sälen und bei zahlreichen internationalen Festivals aufzutreten (beispielsweise den Festivals Musiques en Scène, Donaueschinger Musiktage, der Biennale in Venedig, Darmstadt, Musica, Huddersfield, Ars Musica, Engadiner Konzertwochen, Illinger Burgfest, Frankfurt Feste, Graz, Hörgänge Wien, Musical Action, Sons d’Hiver, Présences, Musica Contemporanea, Meiringer Festwochen, Festival d’Automne, MärzMuzik, Archipel, Wien Modern, RomaEuropa usw.).
Sie schuf auf diese Weise zahlreiche Werke und arbeitet mit verschiedenen Komponisten, vor allem Giacinto Scelsi eng zusammen.

Ihre jüngsten Tonträger umfassen sowohl Kammer Musik und Jazz als auch Aufzeichnungen der Musik von Luigi Nono, Giacinto Scelsi, Morton Feldman, Phil Niblock und Luciano Berio. Sie produziert gemeinsam mit Armand Amar eine CD mit Musik für Doudouk ein.

Als vom Theater regelmäßig herangezogene Interpretin spielte sie insbesondere mit Georges Aperghis (Enumérations – Atem, Paris); der Grupo Accion Instrumentale (Hystérie – Theater am Turm, Frankfurt und l’Empire de Dadi – Palais de Chaillot, Paris); Joëlle Léandre (Silences – Théâtre de la Bastille, Paris); Lambert Wilson (Les Caprices de Marianne – Théâtre des Bouffes du Nord, Paris); Stanislas Nordey (Un Etrange Voyage – Théâtre de la Ville, Paris).

Parallel zu ihrer Laufbahn als Interpretin entwickelt sie eine persönliche Welt über Kreationen im Bereich des Musiktheaters. Die Komposition nimmt eine nach und nach beherrschende Rolle in ihrer künstlerischen Schöpfung ein, um auf immer anspruchsvollere Anforderungen hinsichtlich des künstlerischen Ausdrucks eingehen zu können.

Sie schreibt Werke für kleine Formationen und erhält rasch Aufträge für umfangreichere Werke. Ihre Instrumentalwerke werden im Konzert aufgeführt und vom Hessischen Rundfunk sowie vom Saarländischen Rundfunk in Deutschland, dem litauischen Staatsrundfunk und Radio France aufgezeichnet.
Sie übernimmt rasch die Möglichkeiten der elektronischen „Live“-Musik oder ihrer Aufzeichnungen. Sie zeichnet somit mehrere Stücke, welche mit Hilfe einer Verschmelzung von akustischen Klängen und elektronischen Aufbereitungen entwickelt wurden, und erforscht den Einsatz der Prozesse der zufälligen Übertragung. Diese Sorge um die Beschallung eines vorgegebenen Ortes bewegt sie dazu, Anlagen zu entwerfen und „Umwelt“-Musik zu komponieren.

Ihre lange Einbeziehung in das lebendige Schauspiel bedingte ihre durchweg natürliche Neigung zur Schaffung von Originalmusik für choreographische Kreationen. Ihr für die Compagnie Nadège MacLeay geschriebenes Stück " Le Carreau " erhielt einen staatlichen Auftrag. Sie arbeitet derzeit mit Susan Buirge, Young Ho Nam, François Verret.

Sie ist in den Vereinigten Staaten geboren und lebt seit Jahre in Paris.



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